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365 Tage RedZone – Ein Blick zurück und zwei nach vorne

Aktualisiert: 23. Dez 2018

Vor einem Jahr haben wir, Marco Schmid, Philipp Butz und Christian J. Schärtl, uns das erste Mal zusammengesetzt und ein Projekt gestartet. Es hatte bald einen Namen: RedZone Pure American Football. Wir wollten mit #AmericanFootball dahin, wo es zählt. Wir haben RedZone mit einem klaren Auftrag gegründet: engagierte Menschen mit der Leidenschaft für American Football in Deutschland zu vernetzten, zu inspirieren und ihnen Wissen und Kontakte zu ermöglichen, die sie und ihre Teams in ihrer Entwicklung weiterbringen. So sollte Football in Deutschland die nächste Hürde nehmen.

Im Wissenstransfer und dem Aufbau eines starken Netzwerks, sehen wir die wichtigen Säulen unserer Arbeit. Abseits von Verbandsstrukturen und eingefahrenen Denkweisen, gingen wir Dinge dynamisch, flexibel und hungrig an. Das zeigen unsere Engagements, Besuche und Präsenzen von Berlin bis München, Schwäbisch Hall bis Straubing und Frankfurt bis Amberg. Nicht zuletzt mit unserer Teilnahme an der Bayerischen Coaches Convention sind wir im süddeutschen Raum angekommen und durften viele tollen Menschen kennenlernen.

Was wir früh feststellen konnten, ist das, was erfolgreiche Football-Programme, Teams und HotSpots ausmacht: die Menschen dahinter. Menschen, die ein gewisses Mindset an Werten und Idealen in sich vereinen und stets getrieben sind, um ihre Teams, Ideen und Vorstellungen weiter zu entwickeln und jeden Tag zu leben. Für diese Menschen möchten wir da sein, sie kennen und schätzen lernen und letztendlich bei der Erreichung Ihrer Ziele zu unterstützen.

Kurzfristiges Ziel ist es, Menschen mit diesen Einstellungen miteinander noch mehr zu vernetzten und ihnen einen Rahmen, Netzwerk und Ressourcen dafür bereitzustellen. Dabei agieren wir im Spannungsfeld zwischen großer Vermarktungsidee unserer Sportart und der engagierten Arbeit an der Basis.


WAS AUS UNS IN NUR 365 TAGEN WURDE


Die wichtigste Grundsatzentscheidung von uns war , nicht auf den NFL-Hype aufzuspringen, sondern den deutschen Football in den Fokus zu nehmen, dem wir seit vielen Jahren selbst angehörten. Damit verzichteten wir bewusst auf NFL-Reichweite, Schlagzeilen, denen wir uns anschließen hätten können oder Themen, die mit unserer eigentlichen Leidenschaft wenig zu tun haben. Und wir geben zu, wir haben uns im Laufe des Jahres selbst öfter neu erfunden. Wir haben Ideen gestartet und wieder verworfen. Überlegungen ausgearbeitet und in die Tonne getreten. Streitgespräche geführt und sind dabei immer als Team stärker hervorgegangen. Heute wissen wir für was wir stehen, was wir euch da draußen anbieten und ermöglichen wollen und welche Vision wir verfolgen.


ZWEI SÄULEN FÜR ALLE


Wissenstransfer:

Für uns ist Wissen und Bildung der erste Schritt von Weiterentwicklung und Fortschritt. Und wir sind der Meinung, dass dieses Wissen gerade in American Football die Grundlage von allem ist und sein wird. Dabei geht es natürlich um die fachlichen Themen. Aber es geht bei uns auch um Werte. Werte, die wir vermitteln können. Respekt. Toleranz. Disziplin. Zusammenhalt. Es geht um Dinge die gut laufen und Bereiche, in denen noch einiges im Argen liegt. Nur wenn man davon weiß, kann man etwas ändern.Künftig wollen wir Wissen zusammenbringen, veröffentlichen und vermitteln. Dazu gehört nicht nur unser eigenes Wissen, sondern auch das unserer Partner und Freunde. Aus Vereinen, Verbänden, Camps, Unternehmen und Trends aus anderen Sportarten oder Lebensbereichen. Dabei halten wir die Augen offen, beschäftigen uns mit Methoden, Tools und Inhalten und werden darin täglich stärker. Bald wisst ihr, was wir damit genau meinen.


Netzwerk:

Wir verbinden Menschen mit Menschen. Marken mit Vereinen. Ideen mit Machern. Community mit Meinung. Wir wissen, wie egogetrieben unsere Sportart sein kann. Aber wir haben Bock auf Menschen mit Ecken und Kanten. Wichtig für uns ist es, dass wir gemeinsam am großen Ganzen arbeiten, Wissen, Erfahrung und Erlebnisse teilen und weitergeben.

Mehr und mehr wird uns bewusst, wie viel Power im American Football in Deutschland steckt. Für viele eine echte Randsportart, ist es für manche die tägliche Begleitung im Alltag und an den Wochenenden. Viele investieren nicht nur Zeit, sondern auch Geld und arbeiten in Vereinen oftmals bis zur Grenze des Möglichen.


PURE AMERICAN FOOTBALL


Mit dieser Haltung und Rolle haben wir lange mit uns selbst gerungen. Dabei wollten wir keinem bestehenden Konzept ein Konkurrenzmodell entgegenstellen. Wir wollen mit „Pure American Football“ die Basis und das Netzwerk für alle bilden, die sich weiterentwickeln und austauschen wollen. Wir freuen uns auf Vereine, Hersteller, Camp-Veranstalter, Medienvertreter, Verbände, Ligenverantwortliche und Menschen, die sich im American Football einbringen wollen. Lasst uns mehr aus American Football in Deutschland machen.


#nextlevel

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